Wie ist es wenn man mehrere stunden/tage gefesselt ist?

Wie fühlt es sich an wenn man für mehrere Stunden/tage in einer zwangsjacke, einem bitchsuit oder anders gefesselt ist (so das man noch genug essen und trinken bekommt) und man nicht mehr alle Gelenke bewegen kann und sich nicht erleichtert oder Strecken kann.

Also ich war noch nie in einer Zwangsjacke oder ähnlichem Bondage, aber schonmal relativ lange und auch über nacht mit Seil gefesselt und ich kann nur sagen das es eine sehr unangenehme Erfahrung ist. Auf lange Zeit rutscht Seil immer dahin wo es nicht hin soll. Bei wird das nach meheren Stunden zu einem nucht unbedingt Schmerzhaft aber tauben unangenehmen Gefühl. Vielleicht ist das mit Zwangsjacken besser, aber nach meheren Stunden tun einem auch die Gelenke weh.

Also mein ‘Rekord’ in einer Zwangsjacke liegt bei gut 2 Stunden. Es wird irgendwann unangenehm und man will dann auch einfach raus. Die Gelenke haben dieses unangenehme Verlangen endlich wieder Bewegung zu haben und bei mir streiken irgendwann die Schultern. Natürlich kann man auch das trainieren und ausbauen, aber mehrere Tage ohne Unterbrechung wäre schon im gefährlichen Bereich und ist nur was für die Fantasie.

Ein Bitchsuit ist nochmal eine ganz andere Hausnummer, da habe ich bei einem Test mit Tape und Stretchfolie mal knapp eine halbe Stunde geschafft, aber dann war auch wirklich Schluss.

Also man kann es trainieren, und es ist auch toll lange wehrlos zu sein, aber Langzeit Bondage geht nicht von jetzt auf gleich.

Hab es zwar noch nicht mit Bitchsuit bzw. Zwangsjacke ausprobiert, hab nur zwei mal die Erfahrung mit einem segufix gemacht. Einmal 6h mit den Händen über dem Kopf und einmal 8h in der standart variante. Irgendwann tut einfach nur noch alles weh, man will raus, kann aber nicht. Wobei das warum und wo es weh tut mmn. stark von der Art der Fesselung abhängig ist. In der 6h Session waren bei mir die Schultergelenke der limitierende Faktor. In der 8h Session war ich wegen einigen Zappel/Befreiungsversuchen körperlich am ende und hatte danach 3 Tage einen Muskelkater(Auch eine schöne Erinnerung an Sessions :D) .

Was man auch für die Sicherheit der gefesselten Person bedenken sollte, wenn es länger geht, ist die Gefahr von Thrombosen. So etwas kommt leider auch in psychiatrischen Kliniken bei Fixierungen vor und ist nicht zu unterschätzen. Man kann das zwar medikamentös vorbeugen aber das setzt auf jeden Fall voraus dass im voraus mit einer Ärzt*in Gespräche stattgefunden haben und dabei ein Rezept für die dementsprechenden Medikamente herauskommt. Ob jemand so weit gehen will oder nicht ist mmn. eine individuelle Entscheidung, für mich war deswegen bisher bei 8h Schluss.

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